Im Einklang mit den vertraglichen Bestimmungen werden im Insolvenzfall alle Derivate mit einem positiven oder negativen beizulegenden Zeitwert, die bei der jeweiligen Gegenpartei bestehen, gegeneinander verrechnet, so dass eine Nettoforderung oder Verbindlichkeit übrig bleibt. Die Nettobeträge werden in der Regel an jedem Bankarbeitstag neu berechnet und gegeneinander verrechnet. Als die Bilanz der positiven und negativen Beilegenwerte aller Derivate aus Sicht der Deutschen Telekom positiv ausfiel, erhielt die Deutsche Telekom von den Gegenparteien uneingeschränkte Barsicherheiten in Höhe von 2.811 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 1.273 Mio. EUR). Das Kreditrisiko wurde damit um 2.805 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 1.207 Mio.

EUR) reduziert, da die erhaltenen Sicherheiten zum Stichtag durch entsprechende Nettoderivatepositionen in gleicher Höhe ausgeglichen wurden. Auf der Grundlage dieser Kontrakte wiesen Derivate mit einem positiven beizulegenden Zeitwert und einem Gesamtbuchwert von 3.580 Mio. EUR zum Stichtag (31. Dezember 2019: 1.703 Mio. EUR) zum 31. März 2020 ein maximales Kreditrisiko von 140 Mio. EUR auf (31. Dezember 2019: 49 Mio.

EUR). Die Deutsche Telekom AG Friedrich-Ebert-Allee 140 53113 Bonn, Deutschland www.telekom.com Da für die derivativen Finanzinstrumente im Portfolio, die Der Stufe 2 zugeordnet sind, aufgrund ihrer Nicht-Börsennoten keine Marktpreise verfügbar sind, werden die beizulegenden Zeitwerte nach Standard-Finanzbewertungsmodellen berechnet, die ausschließlich auf beobachtbaren Inputs basieren. Der beizulegende Zeitwert von Derivaten ist der Preis, den die Deutsche Telekom erhalten oder zahlen müsste, wenn das Finanzinstrument zum Stichtag übertragen würde. Hierfür werden die zum Stichtag maßgeblichen Zinssätze von Vertragspartnern verwendet. Die zum Stichtag geltenden mittleren Kurse werden als Wechselkurse verwendet. Bei verzinslichen Derivaten wird zwischen dem sauberen Preis und dem schmutzigen Preis unterschieden. Im Gegensatz zum sauberen Preis beinhaltet der schmutzige Preis auch die aufgelaufenen Zinsen. Die mitgeführten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem vollen beizulegenden Zeitwert oder dem schmutzigen Preis. Der Buchwert der Auftragsaktiva sank mit 1,8 Mrd. EUR zum Stichtag von 1,9 Mrd. EUR zum 31. Dezember 2019.